Um den ersten Geburtstag herum beginnen Kinder zu laufen. Vorher haben sie bereits das Drehen, Sitzen, Krabbeln, Hochziehen und das freie Stehen gelernt. Der Zeitpunkt, wann welches Kind was kann, ist sehr unterschiedlich, da die grobmotorische Entwicklung bis zum zweiten Lebensjahr im wesentlichen ein biologischer Reifungsprozess ist. Im weiteren Entwicklungsverlauf verfeinert das Kind sein gesamtes motorisches Repertoire. Es lernt Treppensteigen, Balancieren, Hüpfen, Springen und Dreiradfahren. Einen Ball zu werfen gelingt Kindern meist im Laufe des zweiten Lebensjahres. Im Laufe des Dritten Lebensjahres lernen Kinder dann meist Das Fangen und mit dem Fuß zu Kicken. Kinder sollten immer genügend Möglichkeiten haben um ihren Bewegungsdrang auszuleben, sie möchten Hüpfen, Klettern, Laufen und Balancieren. Die besten Möglichkeiten dafür finden sie auf Abenteuerspielplätzen. Aber auch im ganz alltäglichen Leben ergeben sich viele Möglichkeiten. Sei es an der untersten Treppenstufe, der Bordsteinkante oder der kleinen Trittleiter, die sich sicher aufgestellt und unter Aufsicht gut für erste Kletterversuche eignet. Empfehlenswertes Spielzeug von Anfang an sind auch Bälle aller Art. Eine andere Variante, die vor allem im Krabbelalter viel Spaß bereitet sind Bälle und Krabbelrollen aus dem Bereich des elektronischen Lernspielzeugs. Sie animieren neben der Grobmotorik die Feinmotorik und sprechen zusätzliche Sinne des Kindes durch Geräusche, visuelle Impulse und Lieder an. Mit Beginn des Laufen Lernens ist auch Spielzeug zum Ziehen und Schieben bei den Kleinen sehr attraktiv. Weiterhin natürlich auch Fahrzeuge in allen Varianten, wie Rutscher, Bobbycar, Dreirad oder ein Kipper. Ab dem dritten Lebensjahr lässt sich mit dem Roller oder einem Laufrad der Gleichgewichtssinn gut trainieren.
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